Konzeption Kindergarten

Konzeption "Haus für Kinder Sonnenschein"

Liebe Eltern,

diese Konzeption ist der „rote Faden" für unsere pädagogische Arbeit im Kinderhaus. Sie gibt einen Einblick in unsere Arbeit und ist somit wichtig für uns selbst und für Sie. Diese Konzeption soll dem steten Prozess der Überprüfung und Weiterentwicklung unterliegen.

Unser Kinderhaus arbeitet nach dem lebensbezogenen Ansatz. Das heißt für uns, wir möchten die Kinder da abholen, wo sie geradestehen, seine Interessen und Wünsche berücksichtigen.

In unserer Einrichtung werden zurzeit die Kinder in 4 Kindergartengruppen und 2 Krippengruppen betreut. Wir sind eine pädagogische Langzeiteinrichtung. In unserer Einrichtung werden Kinder im Alter von 8 Wochen bis 6 Jahre betreut.

Die Gruppen werden von pädagogischen Fachkräften geführt. Neben unseren Gruppenräumen, Intensivräumen, einer Turnhalle, einem großen Flur sowie einer großen Küche, haben wir im Krippenbereich und im Kindergartenbereich einen schönen Garten, der so gestaltet ist, dass er ihrem Kind besondere Spiel- und Erlebnismöglichkeiten bietet.

Zurzeit werden die Vorschulkinder von 3 pädagogischen Fachkräften in den Schulräumen betreut. Hier stehen der Gruppe, in Absprache mit der Schule, der Gruppenraum, die Turnhalle, der Musikraum, das Leseparadies sowie die Küche zur Verfügung.

Die Vorschulgruppe hat einen gemeinsamen Eingang mit der Schule und einen separaten Eingang und Ausgang zum Garten, wo ein gemeinsames Spiel mit allen Altersgruppen möglich ist.

Alle Feste werden gemeinsam begangen. Der Flur und die Küche werden ebenfalls von den Vorschulkindern genutzt. Der Spätdienst ist ab 15.00 Uhr mit im Haupthaus.

Die Chronik unserer Einrichtung:

Seit 1941 wird in der Gemeinde eine Betreuung für Kinder angeboten. Nach dem Kriegsende war dies jedoch vorbei. Erst im Jahre 1956/57 wurde in den Räumen der Gastwirtschaft Waldschänke ca. 40 Kinder von den Schwestern des Englischen Institutes betreut. 1965 gaben die Schwestern die Betreuung aus Personalmangel auf. So war die Gemeinde gefordert und beschloss einen Kindergartenneubau hinter der Waldschänke.

Die Eröffnung fand im Jahre 1967 statt. Hier war Platz für über 50 Kinder. Auch dieser Platz reichte bald nicht mehr aus und so war die Gemeinde wieder gefordert und so wurde der Spatenstich für ein neues Kinderhaus gelegt. Hier war dann Platz für 80 Kindergartenkinder und 24 Hortkinder. Die Eröffnung fand 19 95 statt .Idyllisch gelegen am Waldrand werden hier die Kinder in 4 Kindergartengruppen betreut. Der ASB betreut im gleichen Haus die Hortkinder. Wie es so ist erweiterte sich der Kindergarten wieder einmal und seitens der Politik wurde beschlossen die

Krippen auszubauen. So wurde im Jahre 2010 die erste Krippengruppe installiert und die zweite Gruppe 2013.Der Hort ist seit dieser Zeit mit in den Schulräumen.

Durchsteigende Kinderzahlen platzte auch hier im Jahre 2014 alles aus den Nähten. So weichte der Kindergarten mit allen Vorschulkindern in die benachbarte Schule aus, es wurde ein Gruppenraum installiert und die Möglichkeiten die die Schule wie Turnraum und Musikraum hergibt werden genutzt.

1-Unser Profil:

In unserer Einrichtung wird auf eine ruhige und freundliche Atmosphäre wert gelegt. Es ist uns wichtig, dass die Kinder viel Bewegung im gesamten Tagesablauf haben, im Turnraum, im Freien usw. Wichtig ist uns eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung. Weiterhin legen wir viel Wert auf ein gutes literarisches Angebot in unserer Einrichtung. Wir sehen hier auch den Bedarf der Familien, Familie und Beruf in Einklang zu bringen,

das Sie und die Kinder sich in unserer Einrichtung angenommen und wohlfühlen. Wir wollen Sie und Ihre Kinder begleiten und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

1-Unser Team: Leitung-Birgit Schneider und Stellvertretende Leitung Elisabeth Rahm

Krippe


Mondbären Gruppe
- 1 Erzieherin mit 39 Std
- 1 Erzieherin mit 25 Std.
- 1 Kinderpflegerin mit 30 Std.

Tigerenten Gruppe
- 1 Erzieherin mit 39 Std.
- 1 Erzieherin mit 39 Std.
- 1 Kinderpflegerin mit 30 Std.

Kindergarten

Mäuse Gruppe
- 1 Erzieherin mit 39 Std.
- 1 Kinderpflegerin mit 25 Std
- 1 Kinderpflegerin mit 13 Std

Pumukel Gruppe
- 1 Erzieherin mit 39 Std.
- 1 Kinderpflegerin mit 39 Std

Kleine Strolche Gruppe
- 1 Erzieherin mit 39 Std.
- 1 Kinderpflegerin mit 39 Std
- 1 Kinderpflegerin mit 26 Std

- Micky-Maus Gruppe
- 1 Erzieherin mit 25 Std.
- 1 Kinderpflegerin 30 Std.




Organisatorisches:

Teamsitzung und Team Tag: Um einen reibungslosen Ablauf in der Einrichtung zu gewährleisten, bespricht sich das Team einmal in der Woche eine Stunde.

Hier ist Zeit und Raum für-Organisation und Planung unserer pädagogischen Arbeit-Diskussion und Ideensammlung für Elternabende, Festen, Projekten, Aktionen - Aufteilung der anfallenden Aufgaben und Arbeiten - Austausch von über Gruppenaktivitäten - Fallbesprechungen und kollegiale Beratung- Reflexion der verschiedenen Arbeitsbereiche- Austausch über verschiedene pädagogische Themen- gemeinsame Entscheidungen.

An einem der letzten Tage vom Einrichtungsjahr gibt es einen Team Tag, an dem wir die gesamte Jahresplanung besprechen sowie Projekte etc. An diesem Tag bleibt die Einrichtung geschlossen.

Fort.- und Weiterbildungen: damit unser Team immer die neusten Entwicklungen und pädagogischen Erkenntnisse erwerben kann, gehen wir auf Fortbildungen der VHS und anderer Anbieter. Dies gewährleistet einen hohen Qualitätsstandard unserer Einrichtung.

1.2-Sprechzeiten der Leitung:

Mittwoch: von 15.00 Uhr -16.00 Uhr

Freitag: von 7.30 Uhr -8.15 Uhr

Bitte nur mit Vereinbarung telefonisch oder per Mail. Anmeldungen und Anmeldegespräche bitte immer erst telefonisch mit der Leitung Vereinbaren.

Unsere Öffnungszeiten:
Montag- Donnerstag 7.00 Uhr - 16.30 Uhr
Freitags 7.00 Uhr - 16.00 Uhr
Bei Bedarf öffnet die Einrichtung um 6.45 Uhr


Unsere Pädagogik: " Der lebensbezogene Ansatz"

Leben und Lernen in der Einrichtung beziehen sich auf alle Bereiche des Kindes. (Kognitiv, emotional, sozial, motorisch)
Leben und Lernen in der Einrichtung orientiert sich daran was das Kind für sein zukünftiges Leben benötigt, an ihren grundlegenden Bedürfnissen und an ihren gegenwärtigen Interessen.
Eine offene Planung der Arbeit gewährleistet die Kontinuität des Lebens-und Lernprozesses.
Anregende Räumlichkeiten werden möglichst mit den Kindern gemeinsam gestaltet.
Sinnvolle Arbeit ist nur möglich, durch eine organisierte am Kind orientierte Planung. Eine gute Vorbereitung der Aktivitätsangebote und eine an die Arbeit anschließende Nacharbeitung.
Wir halten es für sehr wichtig, dass jede Reaktion der Erwachsenen für die Kinder immer durchschaubar, situationsgebunden und konsequent ist.
Kinder in diesem Alter brauchen noch stark die Führung und Leitung durch den Erwachsenen, das heißt dass wir einen antiautoritären Erziehungsstil ablehnen.
Unser Verhalten orientiert sich immer am einzelnen Kind, an dessen Temperament und an bestimmte Situationen. Für die Kinder ist es wichtig, in der Einrichtung einen festen Rahmen und feste Regeln vorzufinden, die ihnen den notwendigen Halt und die nötige Sicherheit geben. Regeln erleichtern uns das zusammenleben, deshalb sprechen wir gemeinsam mit den Kindern klare für sie durchschaubare Regeln und Grenzen ab. Diese werden von den Erziehern konsequent eingefordert.

Sprechzeiten der Erzieher

Beim täglichen Bringen und Holen der Kinder ergeben sich zwanglose Gespräche, bei denen Informationen ausgetauscht werden können. Zeit und Ruhe für ein Intensives Gespräch sind hierbei aber nicht vorhanden. Es besteht für Sie die Möglichkeit, mit der Leitung und der Erzieherin Ihrer Gruppe einen Termin für ein Gespräch zu vereinbaren.

Feste und Ausflüge

Im Laufe des Jahres finden mehrere Feste und Ausflüge statt. Die dabei anfallenden Kosten übernehmen die Eltern. Am Geburtstag eines jeden Kindes findet eine Feier in der Gruppe statt. Das Geburtstagskind übernimmt die Bewirtung der anderen Kinder in der Gruppe. In der Krippe und im Kindergartenbereich der unter 3 jährigen Kinder, werden Ausflüge im Rahmen der Möglichkeiten angeboten. An Geburtstagen bitte in der Krippe an Geburtstagen bei den mitgebrachten Sachen keine Nüsse, Möhren und Mandeln mitgeben.

Im Jahresablauf sind folgende Feste

September/Oktober: Erntedankfeier - die Kinder dürfen ein Obst und Gemüse mitbringen, welches wir verbacken und verkochen.
Zu diesem Anlass gehen wir mit den Kindern in die Kirche.

November: Hier haben wir eine Martinsfeier am Vormittag und am Abend treffen wir uns mit den Eltern und Kindern zu einem Lichterzug. Theaterfahrt für die 4-6 jährigen Kinder.

Dezember: Am 6 Dez. besucht uns der Nikolaus am Vormittag im Kinderhaus. Die Weihnachtsfeier für alle Kinder findet am Vormittag statt.

Januar: Die Vorschulkinder besuchen in der Zeit intern am Vormittag ein Museum.

Februar: Am Donnerstag vor Fasching findet unsere Faschingsfeier intern am Vormittag für alle Kinder statt.

März/April: Die Osterfeier findet am Vormittag mit Nestersuche und Osterfrühstück statt.

Mai/Juni: Muttertagsfeier für alle Mütter am Nachmittag, mit einem kleinen Programm und Geschenken, die von den Kindern gebastelt wurden. Das Frühlingsfest findet in der Regel an einem Samstag unter einem bestimmten Thema statt. Im Juni ist auch unsere Abschlussfahrt mit allen Vorschulkindern nach Grossengsee. Alle Vorschulkinder übernachten dort mit den Erzieherinnen im Naturfreundehaus. Die Vorschulkinder besuchen das Erfahrungsfeld der Sinne in Nürnberg.

Juli: Für alle Kinder, die in die Schule kommen und die die Gruppen wechseln, feiern wir ein Abschlussfest. Einige Gruppen besuchen zum Abschluss noch die Eisdiele in Lauf.

August: Kinderhaus Ferien das Haus hat 3 Wochen geschlossen.


Zusammenarbeit in der Gemeinde:

Es besteht in der Gemeinde ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch mit den anderen Kolleginnen der Kindereinrichtungen sowie der Schule und dem Hort. Zu gemeinsamen Elternabenden wird eingeladen und wir besuchen uns gegenseitig. Aus den umliegenden Schulen kommen immer wieder Schnupperpraktikanten zu uns.

Medikamente:

Arzneimittel dürfen wir grundsätzlich nicht verabreichen. Für lebensnotwendige Medikamente besteht eine Sonderregelung, die jedoch mit der Einrichtungsleitung und der jeweiligen Gruppenerzieherin abgesprochen werden muss. Bei einer Medikamentengabe benötigen wir von Ihnen eine Einverständniserklärung und ein Rezept mit genauen Angaben vom Arzt. Weiterhin benötigen wir von Ihnen eine Unterschrift für das Eincremen mit Sonnenschutz und für die Windelcreme.

Aufsichtspflicht und Versicherung:

Unsere Aufsichtspflicht beginnt mit der Übergabe der Kinder in den Gruppenräumen und endet beim Abholen. Die Abholung durch Fremde ist nur nach Absprache mit der Erzieherin und einer schriftliches Einverständniserklärung möglich. (Zettel mit Unterschrift hängen an den Gruppen)

In der Einrichtung und auf dem direkten Weg von der Wohnung zur Einrichtung und zurück ist das Kind sowie die Eltern gesetzlich unfallversichert. Kinder sind nach dem Gesetz erst mit 12 Jahren verkehrstüchtig. Daher ist es nicht möglich, die Kinder alleine oder mit älteren Geschwistern unter 12 Jahren nach Hause gehen zu lassen.

Fernbleiben des Kindes:

Im Interesse des Kindes und der gesamten Gruppe ist es von großem Vorteil, wenn das Kind die Einrichtung regelmäßig besucht. Bitte geben Sie uns telefonisch oder am Vortag Bescheid, wenn Ihr Kind einmal nicht kommt kann. (Telefonisch bitte bis 8.45 Uhr) So können wir rechtzeitig gewährleisten, dass das Mittagessen für Ihr Kind abgemeldet wird.

Bei Erkrankung Ihres Kindes oder eines anderen Familienmittgliedes mit ansteckenden Krankheiten wie: Diphterie, Masern, Röteln, Windpocken, Keuchhusten, Mumps, Scharlach, Tuberkulose, Kinderlähmung, übertragbare Magen- Darmerkrankungen, Salmonellen, Gelbsucht, übertragbare Augenerkrankungen und Hauterkrankungen, Befall von Kopfläusen, muss die Einrichtung sofort Informiert werden. Bei einigen Fällen muss ein ärztliches Attest vorliegen für den Wiederbesuch der Einrichtung.

Einrichtungsferien:

Die Einrichtung ist an 3 Wochen im August geschlossen. Weihnachtsferien sind in etwa von dem 23 Dezember bis zum 02 Januar des jeweiligen Jahres. Das Kinderhaus schließt auch noch an zwei Putztagen und an einem Besprechungstag und an gemeindlichen Veranstaltungen wie Betriebsausflug der Gemeinde, Weihnachtsfeier und Personalversammlung. An welchen Tagen dies sein wird, erfahren Sie rechtzeitig. Die Einrichtung bleibt auch geschlossen am Rosenmontag und am Faschingsdienstag, im Mai an einem Brückentag.

Tee Geld und Spielgeld

Folgende Sachen werden von uns für die Kinder vom Tee Geld und Spielgeld besorgt:
Tee, Milch, Patronen für Wasserflasche Gesundes Frühstück Osterfrühstück
Geburtstagsgeschenke für die Kinder Nikolaussäckchen
Muttertags Geschenke und Weihnachtsgeschenke für die Eltern Belohnungen
Bewirtung der Eltern beim Elternabend, Muttertags Feier, Bastelabenden usw.
Bewirtung der Kinder bei der Weihnachtsfeier, Faschingsfeier, Osterfeier, Nikolausfeier, Abschlussfeier

Weihnachtsgeschenke für die Gruppe, Weihnachtsgeschenke für die Kinder Geschenke für die Vorschulkinder an der Abschlussfahrt Schultüteninhalt
Diverse Geschenke und Spiele die von der Gemeinde nicht übernommen werden
Pro Kind sind zu entrichten: 72€ Dieser Beitrag ist einmal jährlich oder halbjährlich zu entrichten bei der jeweiligen Erzieherin der Gruppe.

Erreichbarkeit der Eltern:

Sobald Ihr Kind in die Einrichtung kommt, hinterlassen Sie bitte bei der Gruppenerzieherin Ihre Telefonnummer oder Handynummer. Evtl. auch eine andere Nummer, die es der Erzieherin im Notfall ermöglicht das Kind abholen zu lassen. Sie sind verpflichtet bei der Änderung Ihrer Telefonnummer, dies der Einrichtung unverzüglich mitzuteilen.

Anmeldeverfahren:

Die Anmeldung kann ohne Einschränkung das ganze Jahr über erfolgen. Zur Anmeldung ist von den Eltern ein Formular auszufüllen. Anmeldegespräche finden in der Regel nach telefonischer Vereinbarung mit der Leitung statt. Die Eltern werden danach zu einem ersten Elternabend eingeladen.

Aufnahmekriterien:

Das Kind sollte im Kindergartenbereich 2 Jahre oder 3 Jahre alt sein im Krippenbereich 8 Wochen. Die Entscheidung über die Aufnahme treffen der Träger und die Leitung der Einrichtung.

Ortsansässige Familien werden bevorzugt.

Änderungen der Buchungszeiten:

Es können Änderungen der Buchungszeiten zum September und zum Februar vorgenommen werden. Bei Veränderungen Ihrer Arbeitszeit kann jeder Zeit eine Änderung vorgenommen werden.

Rechtliche Grundlagen:

Das bayrische Kindergarten- und Krippengesetz ist mit seinen Durchführungsbestimmungen Grundlage unserer Arbeit, sowie der Bildungs- und Erziehungsplan.



2-Krippe

2.1 Tagesablauf:

Die Bringzeit von 7 Uhr bis 9 Uhr (nach Bedarf öffnet die Krippe um 6.45 Uhr). Hier ist es wichtig, dass die Eltern dem Personal kurze Rückmeldungen über das Befinden des Kindes und eventuelle Vorkommnisse geben. Bis um acht Uhr sammeln sich alle Kinder gruppenübergreifend in der Tigerentengruppe. Ab acht Uhr befinden sich alle bereits anwesenden Kinder in Ihrer eigenen Gruppe. Um neun Uhr beginnt der gemeinsame Start in den Gruppentag.

Gemeinsames Aufräumen und Morgenkreis:

Um circa 9 Uhr neun Uhr beginnt das gemeinsame Aufräumen mit darauf folgendem Morgenkreis. Dieser beansprucht je nach Interesse und Ausdauer der Kinder 5-15 Minuten. Im Morgenkreis in begriffen sind nicht nur Lieder, Fingerspiele oder Gedichte. Es wird gemeinsam musiziert, verschiedene Themenbereiche besprochen, wie etwa das heutige Wetter, Geburtstag oder fehlende Kinder, und vieles mehr.

Gemeinsames Frühstück um 9.30 Uhr:

Um etwa halb zehn frühstücken alle Kinder das von Zuhause mitgebrachte Frühstück. Es wird auf eine gesunde Ernährung und ein ausgewogenes Frühstück wert gelegt. Eltern sollten ihrem Kind ein belegtes Brot mit Wurst oder Käse, frisches Obst und Gemüse oder je nach Gewohnheit und Alter des Kindes einen Brei o.ä. mitgeben.

Pflegesituation/Hygiene im Anschluss an das Frühstück:

Nach dem gemeinsamen Frühstück wird jedes Kind gewickelt und bekommt eine frische Windel. Selbstverständlich werden Kinder je nach Bedarf zu jeder Tageszeit gewickelt. Auch der Toilettengang und die Sauberkeitserziehung spielen nicht nur während der festgelegten Zeiten eine Rolle. (siehe: Sauberkeitserziehung)

Freispiel bis 11.30 Uhr:

Das Spiel ist die elementarste Ausdrucksform des Kindes. In dieser Zeit, zwischen dem Frühstück und dem Mittagessen, haben die Kinder viel Zeit sich selbstständig, mit anderen Kindern oder mit dem pädagogischen Personal zu beschäftigen. Auch Spaziergänge, die Gartenzeit, sowie Aktivitäten im Turnraum finden innerhalb der Freispielzeit statt. (siehe: Das Spiel als elementarste Ausdrucksform)

Mittagessen um 11.30 Uhr:

Um circa 11.30 Uhr gibt es das Mittagessen. Die warme Mal Zeit wird von einem Essensservice geliefert. Dieser bietet unter anderem Sonderessen für Kinder mit
Lebensmittelunverträglichkeit/Allergie sowie religiösem Hintergrund an. An diesem Essen können Kinder ab circa einem Jahr teilnehmen. Sollte das Kind noch Babynahrung benötigen, muss es dieses von Zuhause mitbringen.Beim gemeinsamen Essen unterstützen wir das Kind selbstständig zu Handeln. Während den Kindern den gesamten Tag über ihre Flasche zur Verfügung steht, erhalten sie je nach dem Entwicklungsstand, zu den Malzeiten einen Becher.
Pflegesituation/Hygiene:

Mittagsruhe um 12.30 Uhr:

Die Schlafenszeiten finden individuell statt und sind jederzeit möglich. Sie werden individuell auf jedes Kind abgestimmt, wobei das Ziel ist, dass alle Kinder gemeinsam zu Bett gehen. In der Regel begeben sich alle Kinder bis spätestens 12.30 Uhr ins Bett. Die Kinder werden bei der Mittagsruhe durch eine pädagogische Fachkraft begleitet.

Pflegesituation/Hygiene:

Vesper um 15.00 Uhr:

Für alle Kinder, die den Nachmittag, nach 15 Uhr bei uns verbringen, findet um 15 Uhr die Vesper statt. Bitte achten Sie darauf für Ihr Kind eine größere Portion einzupacken, sollte es daran teilnehmen.

2.1.11-Freispielzeit und Abholzeit

Je nach der gebuchten Zeit dürfen Sie ihr Kind selbstverständlich zu jeder Zeit abholen. Um 16.30 Uhr schließt die Einrichtung, am Freitag um 16.00 Uhr.

Das Bild vom Kind

Der neugeborene Mensch kommt als „ kompetenter Säugling" zur Welt. Bereits unmittelbar nach der Geburt beginnt er, seine Umwelt zu erkunden und mit ihr in Austausch zu treten.

Kinder gestalten ihre Bildung und Entwicklung von Geburt an aktiv mit und übernehmen dabei entwicklungsangemessen Verantwortung, denn der Mensch ist auf Selbstbestimmung und Selbstständigkeit hin angelegt.

Bereits sehr kleine Kinder sind aktive Mitgestalter ihres Verstehens. Hierfür sind ihre Neugier der Erkundungs- und Forschungsdrang der Beweis. Ihr Lerneifer und ihr Wissensdurst sind sehr groß. Im Bildundungsgeschehen nehmen Kinder eine aktive Gestalterrolle bei ihren Lernprozessen ein.

Jedes Kind unterscheidet sich in seiner Persönlichkeit und Individualität von anderen Kindern. Der Entwicklungsverlauf des Kindes erweist sich, je nach Temperament, Anlagen, Stärken und Schwächen, seinen Bedingungen des Aufwachsens und dem individuellen Entwicklungstempo, als ein komplexes, individuell verlaufendes Geschehen.

Kinder haben Rechte. Diese sind verankert in der UN-Kinderrechtskonvention. Sie haben das Recht auf bestmögliche Bildung von Anfang an. Sie haben ein Recht auf umfassende Mittgestaltung bei ihrer Bildung und allen weiteren betreffenden Entscheidungen.
Personale Kompetenzen

Das Kind muss sich in seiner Umgebung wertvoll fühlen. Dies ist Voraussetzung für die Entwicklung von Selbstvertrauen. Es sollte immer das Gefühl haben angenommen und geliebt zu sein, nur so kann es mit sich selbst zufrieden werden. Durch den respektvollen und freundlichen Umgang wird dem Kind die Gelegenheit gegeben, stolz auf seine Leistungen und Fähigkeiten zu sein.

Menschen haben das psychologische Bedürfnis, sich als Verursacher der eigenen Handlungen zu erleben. Sie wollen autonom, als selbstgesteuert handeln. Ein Kind hat die Fähigkeiten sich Herausforderungen zu suchen, die perfekt für seine Fähigkeiten sind. Erfolg führt in der Regel dazu, dass das Kind seinen Gütemaßstab heraufsetzt. Nach Misserfolg setzt das Kind diesen niedriger an. Kinder sind Neuem gegenüber aufgeschlossen. Sie zeigen von Geburt an Interesse und erkunden ihre Umwelt.

Kompetenzen zum Handeln im sozialen Kontext

Kinder haben in der Einrichtung die Gelegenheit Beziehungen aufzubauen. Sie lernen Fähigkeiten zu entwickeln, sich in Andere hineinzuversetzen und deren Handeln und Gefühle zu verstehen. Konflikte sind hierbei von großer Bedeutung. Ohne dass sich ein Kind mit einem anderen Spielpartner auseinandersetzt, kann es nicht lernen sich in diesen hineinzuversetzen.

Jedes Kind ist einzigartig und hat ein Recht darauf als solches anerkannt zu werden. Die Kinder und auch die pädagogischen Kräfte sind füreinander da und zeigen Verständnis. Wir lernen gemeinsam Verantwortung für den Anderen zu Übernehmen.

Lernmethodische Kompetenzen

Wer spielt, der lernt. Ein Kind lernt, indem es das tun darf, was ihm Spaß macht. Selbstverständlich brauchen Heranwachsende in ihrer Entwicklung Regeln und klare Strukturen, diese sind nicht nur unerlässlich sondern tragen zu einem harmonischen Miteinander bei.

Das Spiel als elementarste Ausdrucksform „ das Spiel ist der Weg zu mir selbst und die Brücke zum Anderen"

Im Spiel setzt sich ein Kind mit sich selbst, seinem Körper, den Gefühlen, Bedürfnissen und Vorlieben auseinander. Es bewegt sich selbstständig in seiner Umgebung, lernt diese somit kennen, trifft Entscheidungen und lernt mit Misserfolgen umzugehen. Das Spiel findet meist parallel zu anderen Spielpartnern statt. Ein Krippenkind ist Ich- bezogen. Dies spiegelt sich auch in ihrem Spielverhalten wieder und das ist auch gut so. Erst mit dem letzten Abschnitt der Krippenzeit, individuell nach der Entwicklung des Kindes, beginnen sie auf ihre Spielpartner zuzugehen, sich in bestehende Spiele einzubringen und miteinander zu spielen.
Im freien Spiel und in offenen Angeboten fördern wir die Entwicklung der Eigeninitiative sowie Selbstständigkeit und somit die Handlungskompetenz der Kinder. Sie können ihre Ziele und Wege selbst bestimmen, sie bewegen sich und spielen im Raum nach ihren eigenen Impulsen, dem Tempo und in einer selbstbestimmten Zeitspanne. Wir begleiten die Kinder durch aufmerksames Beobachten und eine planvolle Dokumentation.

Bewegung und Rhythmik

Bewegung ist eine natürliche Ausdrucksform des Kindes. Kinder haben einen Drang und Freude daran, sich zu bewegen. Durch Bewegung spürt das Kind seinen eigenen Körper und lernt sich kennen. Es erkennt wie der eigene Körper aufgebaut ist und kann sich zurechtfinden. Seine Motorik wird sicherer und klarer. Das Kind findet sich nun in Räumlichkeiten zurecht und kann einschätzen wo, z.B. auf welchem Untergrund es sich befindet und sich entsprechend bewegen.

Durch die Bewegung die dem Kind mit zunehmendem Alter ausgeprägter gelingt, kann es mit anderen Kindern in Kontakt treten und mit diesen kommunizieren. Jedes menschliche Verhalten umfasst motorische, emotionale und kognitive Aspekte. Daher spricht man in der Pädagogik von „Psychomotorik". Einen angemessenen Umgang mit Nähe und Distanz, einer angemessenen Frustrationstoleranz und dem Umgang mit den eigenen Emotionen können die Kinder durch geplante und freie psychomotorische Einheiten (Bewegung, Rhythmik, Tanz) näher kommen. Aber auch Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein spielen eine bedeutende Rolle. Sie sollten lernen ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, und auf die von Anderen Rücksicht zu nehmen und somit eine angemessene Kontaktaufnahme herbeizuführen. „Ich" ist Abenteuer eines jeden Kindes, bevor es seine Umwelt begreifen und erlernen kann. Sich selbst, den eigenen Körper, das eigene „Ich" kennen lernen und stark auf Andere zuzugehen.

Kompetenter Umgang mit Veränderungen und Belastungen

Mit Veränderungen und Belastungen kompetent umzugehen, bezeichnet man in der Pädagogik als „Resilienz". Diese ist die Grundlage für eine positive Entwicklung, Gesundheit und Wohlbefinden und somit der Grundstein für einen kompetenten Umgang mit Veränderungen und Belastungen. Diese können beispielsweise aus familiären oder gesellschaftlichen Veränderungen hervorgehen. Ziel ist es, dass sich jedes Kind zu einem resilienten, also widerstandsfähigen Kind entwickeln kann. Ein Kind ist resilient, wenn es sich trotz riskanter Lebensumstände, Veränderungen und Belastungen zu einer kompetenten, leistungsfähigen stabilen und selbstbewussten Persönlichkeit entwickelt und sich durch Eigenaktivität und Verantwortungsübernahme selbst helfen kann.

Sauberkeitserziehung

Die Sauberkeitserziehung erfolgt behutsam und den Bedürfnissen des Kindes entsprechend. Wir unterstützen Kinder und Eltern dabei, aber wir trainieren die Kinder, die nicht sauber werden. Wir achten auf den Entwicklungsstand des Kindes. Das Kind sollte fähig sein seinen Schließmuskel selbstständig zu kontrollieren. Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist sehr wichtig um eine Überforderung des Kindes zu vermeiden. Es sollte nie Zwang oder Druck ausgeübt werden, das Kind soll sich dabei wohlfühlen. Meist kommen die ersten Schritte zum Töpfchen- bzw. Toilettengang durch Beobachtung und dem Lauschen von Gesprächen, von den Kindern selbstständig. Diese ersten Signale werden aufgegriffen und aufgebaut. Das Kind bekommt dabei die Zeit, die es benötigt.

Sollte nach dem Weglassen der Windel ein „Unglück" passieren, wird dies mit dem Kind gemeinsam beseitigt, darüber gesprochen und nicht als tragisch befunden. Ein liebevoller Umgang und Verständnis dem Kind gegenüber sind von großer Bedeutung. Hierbei wird vermieden, dass sich bei dem Kind Ängste aufbauen, oder es werden bestehende Ängste genommen.

Die Eingewöhnung" Vom sicheren Hafen, hinaus aufs weite Meer"

Die Eingewöhnungsphase orientiert sich am bekannten „Berliner Eingewöhnungsmodell" von Professor Dr. E. Kuno Beller (Professor für Kleinkindpädagogik im Fachbereich Erziehungswissenschaften und Psychologie an der FU Berlin) und findet in Anlehnung daran statt.

Ein Kind braucht das Gefühl von Geborgenheit, Beachtung und Zuwendung, es braucht eine emotionale sichere Basis. Von dieser aus kann es seine Gefühle äußern und fühlt sich ernst genommen. In diesem „sicherem Rahmen" hat das Kind die Möglichkeit, Frustrationen und Grenzen zu verarbeiten und lernt diese zu verarbeiten und lernt diese zu akzeptieren.

Hinsichtlich der emotionalen Stabilität spielt die Zeit der Eingewöhnung in unserem Konzept eine bedeutende Rolle. Das gute Gelingen dieser Zeit ist der Grundbaustein für einen vertrauensvollen Aufbau einer Beziehung zu dem uns anvertrautem Kind und seinen Eltern. Für das Kind bedeuteten die fremde Umgebung, die fremden Menschen und die neue Tagesstruktur zunächst Unsicherheit. Aus diesem Grund bedürfen sie in den ersten Tagen und Wochen in unserem Haus verstärkt Sicherheit und Schutz durch ihre Bindungspersonen, die Eltern und die Pädagogen. Jedes Kind wird sich in dieser Intensiven Zeit in seinem individuellem Bindungsverhalten zeigen. Einige Kinder werden „das Neue" von Anfang an aufgeschlossen annehmen, andere gewöhnen sich erst langsam an die neue Situation uns suchen zwischendurch immer Rückversicherung bei ihren Bezugspersonen, dem „sicheren Hafen". Die Dauer der Eingewöhnung hängt vom Verhalten und von den individuellen Vorerfahrungen des Kindes mit Trennungssituationen ab. Die Eingewöhnung gilt als beendet, wenn das Kind die Bezugserzieherin als Basis (Vorübergehende Bezugsperson) angenommen hat und sich von ihr trösten lässt.


Ein solcher Übergang sollte immer in vier wichtigen Säulen betrachtet werden.


Elternbegleiten Bezugserzieher/innen orientiert Kind bezogen Abschiedsbetont
Die Eltern sind so lange anwesend bis das Kind die neue Situation ohne sie bewältigt. Die Eingewöhnungszeit wird von einer festen Erzieherin begleitet. Diese wird Fragen, besondere Anliegen im Dialog mit den Eltern und behutsam versuchen eine Bindung zum Kind aufzubauen. Die Eingewöhnung verläuft den Bedürfnissen des Kindes entsprechend, einfühlsam, feinfühlig und individuell. Jede Trennung findet mit einer klaren Verabschiedung des Elternteils statt. Diese soll klar und bewusst sein. Somit bleibt die Vertrauensbasis zu den Eltern.

Bevor das Kind den Eintritt in die Krippe beginnt, sollten ihm gewisse Abläufe, wie etwa eine Trennung bekannt sein. Das Kind sollte mit Verabschiedungen vertraut gemacht werden. Dies beginnt bereits mit klaren Abschieden im privaten Umfeld, wenn eine vertraute Person auch nur für kurze Zeit die Umgebung verlässt.

Konkreter Ablauf der Eingewöhnung

Während des ersten Tages stellt die Spielsituation die grundlegende Basis dar. Die Erzieherin wird aufmerksam und geht sanft auf erste Signale des Kindes ein. Blickkontakt, ein freundliches Anlächeln und eine erstmals distanzierte Begleitung der Spielsituation bilden die erste Kontaktaufnahme zum Kind.

Meist halten sich die Eltern die ersten drei Tage mit dem Kind gemeinsam für etwa eine Stunde in der Gruppe auf. Am ersten Tag spielt das Kind allein oder mit dem jeweiligen Elternteil, eine dem Kind vertraute Person. So kann das Kind ohne weitere Einflüsse anderer Personen, den Raum und die Umgebung kennen lernen. Erst am zweiten Tag versucht die Bezugserzieherin langsam, behutsam und mit gewisser Distanz die Kontaktaufnahme zum Kind. Ab dem dritten Tag versucht sich die Mutter wenige Meter zu entfernen und sucht sich ggf. einen Platz am Rand des Raumes.

Auch dies ist eine kleine Trennung des Kindes und sollte nur in Absprache mit der zuständigen Fachkraft erfolgen.

Ab etwa dem vierten Tag finden erste Trennungsversuche statt. Je nach Befinden und der individuellen Möglichkeit sowie Stabilität des Kindes, wird an diesem Tag ein zeitlicher Rahmen von maximal 20 Minuten angestrebt. Während dieser Zeit verlässt das Elternteil die Gruppe mit einer klaren Verabschiedung.

Die Stabilisierungsphase beginnt nun in den darauf folgenden Tagen und Wochen. Die Bezugserzieherin übernimmt zunehmend die Fürsorge für das ihr anvertraute Kind. Die Eltern halten sich hierbei in Rufbereitschaft und verlassen erst nach Absprache die Einrichtung, währenddessen sie aber umgehend erreichbar sein sollen.

Nach dem positiven Gelingen der Stabilisierungsphase, erfolgt die Schlussphase. Dies bedeutet, die Eltern können die gebuchten Zeiten in Anspruch nehmen und ins Berufsleben starten. Eine stetige Erreichbarkeit eines Elternteils oder einer beauftragten, für das Kind vertraute Person, ist weiterhin unerlässlich.

Die Eingewöhnung ist für das Kind eine unbekannte und neue Situation, in dieser das Vertrauen zu den Eltern sehr wichtig ist. Eine Bindung zu den Erziehern muss langsam und behutsam aufgebaut werden. Dies ist ein wichtiger und langwieriger Prozess, bei dem das Kind das Tempo vorgibt. Aus diesen Gründen beansprucht die Eingewöhnungsphase auch so viel Zeit und ist bei jedem Kind anders. Im Fokus steht dabei immer das Kind, mit seinen Bedürfnissen und seinem Verhalten in Bezug auf die Trennungssituation.

Bedeutend für die Zeit der Eingewöhnung ist, dass neue Schritte nie zu Beginn der Woche oder nach einem Fehltag stattfinden. Ebenso ist der Dialog zwischen Eltern und dem pädagogischem Personal wichtig, denn die Eltern sind die Experten für ihr Kind. Das Gespräch ist der erste Schritt in eine Erziehungspartnerschaft. Der erste Baustein für eine tragfähige Vertrauensbasis wird geschaffen.

Anforderungen an die Eltern

Eltern sollten mit ihrem Kind während der Eingewöhnungszeit möglichst konstant anwesend und bei der Trennung erreichbar sein. Durch die langsame Steigerung der verbleibenden Zeit, machen sich Eltern selbst mit dem Tagesablauf der Gruppe vertraut. Alle Eltern sollten sich unbedingt mit ihren, eventuell widersprüchlichen Gefühlen auseinandersetzen und diese akzeptieren. Sie dürfen darauf vertrauen dass die Pädagogen eventuelle Schwierigkeiten und Probleme der Eltern und Kinder verstehen und darauf eingehen. Je nach familiärer Situation und Reaktion des Kindes kann die Eingewöhnungszeit unterschiedlich lange dauern. Ein Zeitraum von vier Wochen, in dem ein Elternteil noch nicht beruflich gebunden ist, ist unbedingt erforderlich. Vertrauen und eine stabile Basis für ein gutes Miteinander, wird vor allem durch eine einfühlsame Eingewöhnungszeit geschaffen. Die Eltern bieten ihrem Kind dabei einen „sicheren Hafen", einen Rückhalt in dieser neuen Umgebung.


3-Kindergarten

Die Eingewöhnung im Kindergarten:

Wir gewöhnen die Kinder nach dem Berliner Modell ein (so wie im Krippenbereich genauer beschrieben), das heißt jedes Kind hat seine individuelle Eingewöhnungszeit. Wir besprechen mit Ihnen jeden Schritt, so kann sich das Kind langsam und behutsam an die neue Situation gewöhnen. Nehmen Sie sich Zeit und die Ruhe bei der Eingewöhnung.

Stichpunkte Berliner Modell: wir gehen davon aus, dass Ihr Kind ca. 14 Tage benötigt, bis es seine

Bezugserzieherin als Vertrauensperson akzeptiert.

Dass Sie die Bezugsperson sind, die bis dahin von Ihrem Kind als „sichere Basis" genutzt wird, wenn etwas Unerwartetes passiert.

Dass Sie vor dem vierten Tag beim Verlassen Ihres Platzes Ihr Kind mitnehmen, da in den ersten drei Tagen kein Trennungsversuch stattfinden sollte.

Dass die individuelle Anpassung der Dauer der Eingewöhnungsphase mit der Bezugserzieherin abgestimmt werden soll.

Täglich schrittweise abnehmende Anwesenheit der Eltern, wenn die Eltern das Kind loslassen können. Das Kind hat eine gesteigerte Anwesenheit, lässt sich von der Bezugserzieherin beruhigen.

Das Kind erkundet die neue Umgebung und kommuniziert.
Beobachtung :Zu den wesentlichen Aufgaben einer Erzieherin gehört es, die Kinder gezielt zu beobachten. Das geschieht mit Hilfe folgender Beobachtungsbögen:-Seldak, Perik und Sismik. Bei Auffälligkeiten informieren wir die Eltern und können Adressen von verschiedenen Beratungsstellen, mit denen wir in Kontakt stehen, vermitteln. z.B. die Frühförderstelle in Lauf der Lebenshilfe, die Diagnose- und Förderschule in Lauf, die ambulante Sprachförderung und der Mobile Heilpädagogische Dienst, Gesundheitsamt, Erziehungsberatung in Lauf, Diakonische Familienberatung in Neunkirchen.

Mitbringtage: In den Gruppen gibt es an verschiedenen Tagen Spielzeugtage, Büchertage und Kuscheltiertage, die von der Gruppenerzieherin bekanntgegeben werden.

Das Freispiel der Kinder:Das Spiel ist für das Kind die entsprechende Form des Lernens, das wichtigste Hilfsmittel für das Kind um zu einem lebenstüchtigen Menschen heranzureifen. Das Kind bekommt dabei die Möglichkeit, sich mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen, Erfahrungen zu sammeln oder zu verarbeiten, Konflikte mit Hilfe der Pädagogen oder auch selbst zu lösen. Es gibt kein sinnloses Spiel! Das selbstvergessene Spiel ist außerordentlich wichtig für eine gesunde Entwicklung. Wir legen sehr viel Wert auf ein kreatives Spiel: z. B. Rollenspiel, Konstruktionsspiel. Das Spiel fördert das soziale Lernen, die Fähigkeit zur Phantasie, kreatives Handeln. Jeder Tag beginnt mit dem Freispiel. Während dieser Zeit können die Kinder selbst entscheiden, was und mit wem sie spielen möchten. Dabei lernen sie sowohl ihre Wünsche und Bedürfnisse zu äußern, Verantwortung zu tragen und ein Gruppengefühl zu entwickeln.

Zitat: Norbert Huppertz „ Erleben und Bilden im Kindergarten"

„Man kann das Freispiel in der Kindergartenpädagogik gar nicht ernst genug nehmen, und wer dann sagt, die Erzieherinnen „lassen die Kinder nur spielen" der weiß wohl nicht, wovon er spricht und sollte sich erst einmal kundig machen.

Er hat z. B. gar nicht verstanden, um wie viel schwieriger und anspruchsvoller es ist, ein gutes Freizeitspiel zu ermöglichen, als in der Schule einen guten Unterricht zu halten".
Projekte :Jedes Jahr steht unter einem bestimmten Thema, was gerade wichtig für die Bildung der Kinder ist und welche Bedürfnisse sie haben.Folgende Aufgaben verwirklichen wir in unserer Einrichtung mit Hilfe des Bildungs- undErziehungsplanes:

Soziale Kompetenzen

Unsere Einrichtung bietet den Kindern Gruppenerfahrungen. Das Leben in einer Gruppe ermöglicht den Kindern ihre sozialen Kompetenzen zu festigen und zu erweitern wie Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl, Rücksichtnahme, Konfliktbereitschaft, Egoismus, Teilen lernen, Verantwortung, Solidarität, Regeln einhalten, Kommunikationsfähigkeit erlernen.

Persönliche Kompetenzen

Wir befähigen die Kinder bis zum Schuleintritt ihre persönlichen Bedürfnisse eigenständig zu bewältigen. Unter dem Motto Zitat: Maria Montesori „ Hilf mir es selbst zu tun" fordern und fördern wir alle Kinder in allen ihren persönlichen Bereichen.

Förderung der Sprachentwicklung

Im Tagesablauf werden den Kindern Lieder -Fingerspiele-Bewegungsspiele und Rhytmische Spiele nahe gebracht. Für die körperliche und geistige Entwicklung ist die Verbindung von Sprache und Bewegung von großer Bedeutung. Wir erzählen Märchen und Geschichten, die das kindliche Gemüt in besonderer Weise ansprechen. Im Laufe des Jahres wird den Vorschulkindern und den 5 jährigen bei Bedarf ein Sprachkurs angeboten.

Gesundheitserziehung

Auf gesundheitliche Aspekte wird bei den Kindern besonders geachtet, wie gesundes Frühstück, Toilettenhygiene, tägliches Zähneputzen (einmal jährlich besucht uns der Zahnarzt in der Einrichtung), täglicher Aufenthalt im Freien, gesundes Körperbewusstsein, regelmäßige Bewegung(Turnen 1x in der Woche)

Hinführung zu Naturwissenschaften

Durch gezielte Experimente vermitteln wir kindgerecht den Einstieg in die Naturwissenschaften, wie wiegen, messen, zählen, beobachten, erfahren.

Umwelterziehung

Um das Bewusstsein der Kinder für die Umwelt zu schärfen, achten wir auf EnergieWasserverbrauch, Umweltverschmutzung, Müllvermeidung.
Religionspädagogik

Der Jahresablauf ist geprägt von den christlichen Festen in unserem Kulturkreis, wie Erntedank, Sankt Martin, Nikolaus, Weihnachten und Ostern. Wir achten und tolerieren alle bei uns vertretenen Religionen.

Bewegungserziehung

Bewegung ist ein Grundbedürfnis der Kinder. Durch unser Turnen (1 x wöchentlich jede Gruppe) und durch einen täglichen Aufenthalt im Freien macht Ihr Kind vielfältige Erfahrungen.

-Kinder erschließen und entdecken ihre Welt über die Bewegung -Bewegungserfahrungen sind Sinneserfahrungen -Fördert die kognitive Kompetenz -Fördert die soziale Kompetenz
-Bewegung fördert die körperliche Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Kinder

Die Bewegungsförderung hat einen festen Platz im Tagesangebot wie:

-Kreisspiele -Bewegungsspiele -Aufenthalt im Freien -Musizieren -Bildnerisches Gestalten - Spaziergänge

Kreative Erziehung

Gezielte Bewegungsangebote werden an das Kind während der Freispielzeit und im Stuhlkreis bzw. Morgenkreis herangetragen. Angebote wie malen, kneten, schneiden, fädeln, weben, falten, backen, fördern nicht nur die Geschicklichkeit ,sondern auch die Selbstständigkeit, die Wahrnehmung, die Konzentration und die Förderung der Fein- und Grobmotorik.

Der Tagesablauf im Kindergartenbereich

- 8.00 Uhr werden die Kinder im Frühdienst in einer Gruppe betreut. Um 8.00 Uhr werden die Kinder dann von ihrer Erzieherin abgeholt. Für die Gruppe in der Schule existiert ebenfalls ein Frühdienst.Uhr
- 8.30 Uhr ist noch eine Bringezeit, die Kinder gehen dann gleich in ihre Gruppen.
Kernzeit ist von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Diese Zeit wird von den Mittarbeiterinnen flexibel gestaltet durch Bastelangebote, Morgenkreis, Stuhlkreis, Turnen, gleitendes oder gemeinsames Frühstück, einzelne Angebote für kleine Gruppen, und für die gesamte Gruppe, sowie die Vorschule für alle 5 und 6 jährigen Kinder.
Die erste Abholzeit ist 12.00 Uhr. Alle Kinder die warm oder kalt essen treffen sich in der großen Küche. Dort haben sie die Möglichkeit ihr mitgebrachtes Essen (Topf zum Aufwärmen) oder das Essen vom Essenservice einzunehmen. Die Vorschulkinder essen in ihrem Gruppenraum.

In der Zeit von 12.30 Uhr bis 12.30 Uhr essen die Kinder, in dieser Zeit bitten wir Sie die Kinder nicht abzuholen.

In der Zeit von 12.30 Uhr - 14.00 Uhr gehen unsere Kleinen (2-3,10 Jahre) zum Ausruhen in den Schlafraum. Unsere Eingangstür ist dann verschlossen. Die anderen Kinder treffen sich dann von 12.30-14.00 Uhr in den Gruppen zum ruhigen Spiel, zur Maxistunde oder zum Sprachkurs.

Um 14.00 Uhr beginnt die Nachmittagszeit. Es findet in der Regel am Nachmittag ein freies Spiel statt, sowohl im Gruppenraum als auch im Garten. Um mit den Kindern in ruhiger Atmosphäre zu vespern, bitten wir sie die Kinder in dieser Zeit (15.00-15.30 Uhr) nur in Notfällen abzuholen.

Der Tagesablauf in der Vorschulgruppe - Mäusegruppe

Frühdienst täglich ab 7.00 Uhr
Bringezeit bis 8.30 Uhr
Kernzeit 8.00-12.00 Uhr

Morgenkreis 8.45 Uhr-9.00 Uhr Gemeinsames Frühstück

-9.00 Uhr -9.30 Uhr freies Spiel, basteln, Vorschularbeit, Angebote usw.
-11.00 Uhr Gartenzeit von 11.00 Uhr - 12.00 Uhr
-12.30 Uhr gemeinsames Mittagessen
-14.00 Uhr freies Spiel, Sprachkurs für einige Kinder, stille Arbeit.Uhr GartenzeitUhr
-15.30 Uhr Vesper (im Haupthaus bleiben die Kinder bis zum Abholen dann in der Spätdienstgruppe)

-15.30 Uhr freies Spiel bis zum Abholen.

Der Stuhlkreis und der Morgenkreis

Hier nehmen sich die Kinder bewusst als Mitglied einer Gruppe wahr, erleben die Gemeinschaft und können das Gefühl der Zusammengehörigkeit entwickeln. Es werden Situationen mit den Kindern besprochen und neue Vereinbarungen getroffen. Die Kinder können hier Wünsche äußern sowie gemeinsam mit den Erziehern den Tag oder die nächsten Tage planen.

Im Kreis werden bestimmte Themen mit den Kindern besprochen und bearbeitet, dies geschieht durch Gespräche, Lieder, Geschichten, Spiele, etc. Wichtige Informationen werden an die Kinder weitergegeben.

Innerhalb der Gruppe lernen die Kinder sich gegenseitig zu respektieren. Sie lernen das Zuhören und sie stellen fest, dass ihnen jemand zuhört.Das FrühstückDie Kinder können in der Zeit von 8.00 Uhr bis 10.30 Uhr ihr Frühstück verzehren. Sie entscheiden selbst, wann und mit wem sie frühstücken möchten. In einigen Gruppen findet auch ein gemeinsames Frühstück statt. Die Kinder lernen ihr Geschirr selbst zu holen, Tasche und Brotdose selbst aufzumachen, sich ihr Getränk selbst einzuschenken und ihren Platz wieder sauber zu verlassen sowie ihren Abfall zu trennen.

Gemeinsam decken sie den Tisch und räumen wieder ab. Wir achten auf Tischmanieren und helfen uns gegenseitig.

Für den Nachmittag geben Sie ihrem Kind eine Kleinigkeit als Vesper mit, wie zum Beispiel: Apfel, ein Brot oder ähnliches. Bitte verzichten Sie auf Süßigkeiten oder Milchschnitten!

Um Abfall zu vermeiden, bitten wir Sie auf unnötige Verpackungen ( Alu-Folie-Joghurt- becher ) zu verzichten. Da wir eine enorme Zunahme von Plastikmüll haben, müssen wir Sie bitten, Joghurt nur noch in wieder verwendbaren Gefäßen (z. B. Tupper) mitzuschicken.Das MittagessenDie Kinder der Kindergartengruppen gehen um 12.00 Uhr zum Mittagessen, in der Krippe um 11.45 Uhr. Es gibt die Möglichkeit den Kindern etwas Kaltes mitzugeben oder ein Töpfchen

( Hänkelmänchen ) zum Wärmen. Weiterhin besteht die Möglichkeit beim Essenservice ein Essen zu bestellen was separat gezahlt wird.

In der Krippe essen alle Kinder ab dem 1 Lebensjahr das Essen vom Service. In der Regel essen wir mit den Kindern bis 12.30 Uhr und darum möchten wir Sie bitten in dieser Zeit nicht zu stören.Kooperation mit Eltern

Der Elternbeirat: Der Elternbeirat ist ein von den Eltern gewähltes Organ, der die Belange der gesamten Einrichtung vertritt.

-fördert die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Träger und der Einrichtung und dem Betreuungspersonal

-übt eine beratende Funktion aus

-darf Initiativen ergreifen und Anregungen geben

-gibt in Zusammenarbeit mit der Leitung halbjährlich eine Zeitung heraus.

-organisiert und plant Feste und Feiern wie zum Beispiel: Adventskaffee, Frühlingsfest, Gemeindesommerfest.

-ist anzuhören bei: Haushaltsplanung, personeller Besetzung, räumlicher und sachlicher Ausstattung, Planung und Gestaltung von regelmäßigen Veranstaltungen für Kinder und Eltern, Öffnungszeiten der Einrichtung

Für die Durchführung von Festen und Feiern ist es erforderlich, dass alle Eltern aktiv mithelfen.ElternabendeJedes Jahr finden in unserer Einrichtung verschiedene Elternabende statt. Je nach anstehenden Themen werden sie entweder für die Gesamtheit der Eltern angeboten oder nur für die Eltern einer Gruppe.

Auf Wunsch der Eltern können auch bestimmte Themen behandelt werden.


Anhang

Hausordnung für das Haus für Kinder Sonnenschein

Liebe Eltern, um ein gutes Miteinander und einen reibungslosen Ablauf zu erreichen, bitten wir Sie, unsere Hausordnung zu beachten und einzuhalten!
Vielen Dank!

Am Morgen begrüßen wir die Kinder gerne mit einem Händedruck. Bitte achten Sie darauf dass sich Ihr Kind ebenfalls mit einer Geste bei dem Personal verabschiedet.
Teilen Sie dem Personal am Morgen mit, wann Ihr Kind abgeholt wird und von wem.

Halten Sie Ihre Buchungszeiten ein!

Beachten Sie hier:

Bei einer Buchungszeit von 8.00-15.00 Uhr kann ihr Kind frühestens 8 Uhr gebracht werden und spätestens 15.00 Uhr abgeholt werden!
Melden Sie Ihr Kind bis spätestens 9.00 Uhr ab, wenn es nicht in die Einrichtung kommt! Rechtzeitig entschuldigte Kinder können vom Serviceessen abgemeldet werden.
Bringen Sie Ihr Kind bei Krankheit, wie zum Beispiel starken Infekten, Magen- DarmErkrankungen, usw. nicht in die Einrichtung!
Teilen Sie uns bitte mit, welche Erkrankung bei Ihrem Kind festgestellt wurde um gegebenenfalls bei Meldepflicht reagieren zu können.
Achten Sie darauf, dass sich keine Medikamente oder Ähnliches in der Kindergartentasche befinden!
Dem pädagogischen Personal ist nicht gestattet den Kindern Medikamente zu geben!
Vermeiden Sie, zur eigenen Sicherheit der Kinder, das Tragen von Schmuck, Halstüchern, Kleidung mit Kordel oder Gürtel!
In der Krippe besteht ein absolutes Verbot von Haarspangen und Schmuck!
Verzichten Sie bei der Vesper Ihres Kindes auf Nutella, Schokohaltiges/Schokoüberzug, Babybel-Schale, gekochte Eier, Milchschnitte usw. Kaugummi und Bonbons sind in der Einrichtung verboten!
Achten Sie darauf, dass Ihr Kind ausreichend Wechselwäsche, sowie eine Matschhose/ Matschjacke und Gummistiefel hat.

Bitte der Jahreszeit entsprechend selbstständig austauschen und anpassen und bei Bedarf waschen!Kennzeichnen Sie alles mit dem Namen Ihres Kindes!
Überprüfen Sie regelmäßig, ob Ihre angegebene Telefonnummer für Notfälle noch aktuell ist und teilen Sie uns gegebenenfalls Änderungen mit!
Beachten Sie die Aushänge und Infowände an den Gruppen, sowie in den Eingangsbereichen und lesen diese regelmäßig!
Das Essen und Trinken im Flur und Garderobenbereich ist verboten!Verlassen Sie den Garderobenplatz ordentlich!
In Kindergartenbereich ruhen die Kinder bis 3 Jahren sich aus. ( in der Zeit zwischen 12.30 Uhr und 14.00 Uhr)
Lassen Sie Ihr Kind und Geschwisterkinder nicht mit Straßenschuhen im Bällebad, auf der Matratze, den Spielteppichen und im Flur spielen und verlassen Sie das Haus zeitnah beim Abholen!
Wenn Sie mit Ihrem Kind nach dem Abholen den Spielplatz besuchen, ist es nicht mehr möglich in der Einrichtung die Toiletten zu benutzen!Das Fahren über den Schulhof ist nicht gestattet ( Ausnahme: Anlieferung)

Auf dem gesamten Schul-/Kinderhausgelände herrscht absolutes Rauchverbot!

Hausordnung für die Mäusegruppe in der Schule:

Wir sind Gäste im Schulhaus.
Wir verhalten uns ruhig und leise, um den Unterricht nicht zu stören.
Wir rennen nicht in den Gängen.
Im Schulgebäude und im Gruppenraum tragen wir Hausschuhe.
In der Garderobe halten wir Ordnung.
Bei Kindergartenschluss stellen wir die Stühle hoch.
Von uns genutzten Räumen (Musikraum, Küche, Sporthalle) hinterlassen wir aufgeräumt und ordentlich.
Die Kinder und Eltern gehen ohne die Erzieherin nicht in die Schulaula.

Übergang Krippe zum Kindergarten:

Schnupperzeiten 3-4 Wochen in Absprache mit der Gruppenleitung und den Eltern. Ab 2 Jahre üben die Kinder das Trinken aus dem Becher. Wenn die Kinder schnuppern dann mit Hausschuhen.

Wir üben das Händewaschen. Ab 2 Jahre wird kein Brot nicht mehr kleingeschnitten wir beißen runter. Die Kinder werden motiviert ihre Spielsachen selbst aufzuräumen.

Die Kinder erkennen Ihre Bilder in der Garderobe, können sich ihre Tasche und das Geschirr selbst holen.
Übergang Kindergarten zur Schule:

Zusammenarbeit mit den Lehrern um den Übergang für die Kinder zu erleichtern. Besuch einer Klasse, Besuch der Lehrer in der Gruppe, Schulhauserkundung, Ortskenntnisse erwerben, Elternabend mit Lehrern und Eltern, gegenseitiges Einladen zu Festen und Feiern.

Wir arbeiten an:

Kognitive Voraussetzungen wie-Mengenerfassung bis 5 und 6 -Würfelbild - Merkfähigkeit - Konzentration bis 20 Minuten-Wahrnehmung-Logisches Denken-Ausdauer-Formen erkennen- Sprache -Auffassungsgabe- Zuhören können.

Sozialen/emotionalen Voraussetzungen wie-Selbstständigkeit-gesundes SelbstbewusstseinEinhalten von Regeln-Kontaktfähigkeit und Gruppenfähigkeit-Loslassen lernen - Anstrengungsbereitschaft-Frustrationstoleranz-Bedürfnisaufschub.

Motorische Voraussetzungen- wie selbstständiges An-und Ausziehen-hüpfen-balancieren- vorwärts-Rückwärts gehen-Überkreutzbewegung-Stifthaltung-schneiden-kleben-falten- malen-ausmalen-Grenzen dabei einhalten-Laute richtig aussprechen-verständliche Aussprache: deutlich und laut-„ Endlaute" deutlich sprechen

Neunkirchen am Sand den 01.01.2017



„ Wenn Kinder klein sind gebe ihnen Wurzeln und
wenn sie groß sind Flügel“


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